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17.08.2026

Richtfest am Elisaeth-Hospiz: Ein wichtiger Meilenstein ist erreicht

Ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zum Elisabeth-Hospiz in Dillenburg ist geschafft: Mit dem Richtfest wurde am 12. August der Abschluss eines bedeutenden Bauabschnitts gefeiert. Seit dem Spatenstich im September 2025 ist auf dem Grundstück am Elisabeth-von-Thüringen-Weg viel geschehen. Nun ist der Rohbau fertig und das Gebäude nimmt immer deutlicher Gestalt an.

Bei sommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein versammelten sich zahlreiche am Bau Beteiligte und Gäste zur traditionellen Feier. Zimmermeister Jens Nickel ließ es sich nicht nehmen, den Richtspruch in seiner traditionellen Zimmermannskluft vom Dachstuhl aus vorzutragen. Anschließend zerschlug er ein Glas am Gebäude. Nach altem Brauch sollen die Scherben Glück und Segen für das neue Haus bringen.

Für Geschäftsführer Peter Bittermann ist das Richtfest vor allem ein Zeichen des Dankes an alle, die an der Entstehung des Hospizes beteiligt sind. Planer, Architekten, Handwerker und zahlreiche weitere Fachleute haben seit dem Spatenstich daran gearbeitet, das Projekt Schritt für Schritt voranzubringen. Gemeinsam mit dem Zimmermeister schlug er symbolisch den letzten Nagel ein. Damit wurde das Vollenden dieses wichtigen Bauabschnitts sichtbar gemacht.

Beeindruckende Zahlen machen deutlich, welche Arbeit bereits hinter dem Bauprojekt liegt: Rund 3.000 Kubikmeter Erde verließen die Baustelle, verteilt auf etwa 300 Lkw-Ladungen. Für die Bodenplatte kamen rund 250 Kubikmeter Beton zum Einsatz. Außerdem fanden etwa 23.000 Ziegel ihren Platz im Gebäude. Zwölf Kubikmeter Bauholz, das sind rund 800 laufende Meter, wurden verbaut.

Im Elisabeth-Hospiz entstehen zwölf stationäre Hospizplätze und zwei Tageshospizplätze. Auf einer Gesamtfläche von rund 1.700 Quadratmetern sind 29 Quadratmeter große Appartements mit eigenem Bad und Balkon oder Terrasse geplant.

Die Baukosten belaufen sich auf rund sieben Millionen Euro. Ein wichtiger Teil der Finanzierung muss durch Spenden und Eigenmittel getragen werden. Deshalb ist die Unterstützung durch Menschen, Vereine, Unternehmen und Institutionen aus der Region von großer Bedeutung.

Beim Richtfest zeigte sich diese Verbundenheit erneut: Der Förderverein Hospiz Herborn-Dillenburg überreichte einen symbolischen Scheck über 35.000 Euro. Damit setzt der Förderverein ein starkes Zeichen für die weitere Entwicklung des Hospizes.

Bis zur geplanten Eröffnung Ende 2027 liegt noch ein gutes Stück Arbeit vor den beteiligten Handwerkern und Fachleuten. Mit dem Richtfest ist jedoch ein sichtbarer Meilenstein erreicht. Das künftige Elisabeth-Hospiz nimmt immer konkretere Formen an und damit rückt auch der Tag näher, an dem hier Menschen in ihrer letzten Lebensphase einen geschützten und würdevollen Ort finden.


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