„Wir haben alles“, sagt Ursula Franke. Statt Blumen, Geschenken oder anderen Aufmerksamkeiten baten sie daher die Gratulanten für das Hospiz zu spenden. Eine Idee, die viel Unterstützung fand und mit der das Ehe-paar seine Verbundenheit mit dem Haus Elisabeth und dem neuen Hospizprojekt zum Ausdruck brachte.
Die Verbindung der beiden zum Haus Elisabeth reicht weit zurück. Seit den 1960-er Jahren leben Ursula und Herbert Franke im Haus Elisabeth Haus Elisabeth. Herbert Franke kennt die Einrichtung dabei nicht nur als Bewohner, sondern auch aus seiner beruflichen Vergangenheit: Er war der erste Hausmeister des Hauses Elisabeth. Ursula Franke arbeitete bis zur Rente in der Hauswirtschaft des Haus Elisabeth.
Als die Anlage in der Rolfesstraße noch im Bau war, zog die Familie bereits in eine der Wohnungen ein, obwohl diese noch gar nicht vollständig fertiggestellt war. Dass das Interesse an der neuen Wohnanlage damals groß war, bekam die Familie unmittelbar mit. Immer wieder schauten Spaziergänger neugierig auf die Baustelle und standen mitunter sogar im Wohnzimmer der Familie. Herbert Franke erinnert sich mit einem Schmunzeln: „Wir haben dann einfach einen Schrank in den Eingang gestellt.“ Heute verbindet das Ehepaar viele Jahrzehnte mit dem Haus Elisabeth.
Mit ihrer Spendenaktion zur Eisernen Hochzeit setzen Ursula und Herbert Franke ein schönes Zeichen. Ihre Spende trägt dazu bei, dass das Elisabeth-Hospiz weiter Gestalt annimmt und dort künftig Menschen in ihrer letzten Lebensphase einen geschützten und würdevollen Ort finden.